Die wichtigsten Kreditarten im Überblick

Frau mit Fragezeichen und Ausrufezeichen Wie in vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens gibt es auch im Finanzbereich eine Vielzahl an Fachbegriffen mit denen allenfalls Fachleute etwas anfangen können, der durchschnittliche Bundesbürger aber oft den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Was die verschiedenen Kreditarten anbetrifft so ist eine Unterscheidung indes gar nicht so leicht. An manchen Stellen wird nach dem Verwendungszweck (Autokauf, Hauskauf, Möbelkredit, Konsumentendarlehen etc.) differenziert, auch eine Unterscheidung nach der Berufsgruppe (Arbeitnehmer, Beamtendarlehen, Selbstständige, Arbeitslosenkredit etc.) ist weit verbreitet. Daneben gibt es noch eine Reihe nicht als eigenständig anzusehender Werbegriffe wie Schnell- oder Blitzkredit.

Was ein Ratenkredit oder ein Dispositionskredit ist wissen die allermeisten Menschen, aber haben Sie bereits etwas über den Annuitätenkredit oder einen Rahmenkredit gehört? Falls nicht dann kann Ihnen unser kleines Glossar in verständlicher Art und Weise vielleicht die eine oder andere Frage zu den im Privatkundenverkehr gebräuchlichsten Kreditarten beantworten.

Annuitätenkredit

Die Eigenheit beim Annuitätenkredit besteht darin, dass bei der Tilgung dieses Darlehens immer der gleiche jährliche Betrag fällig wird. In diesem Zusammenhang wird daher meist von gleich bleibenden Jahresleistungen gesprochen. Die Jahresleistung – korrekt als Annuität zu bezeichnen – beschreibt hierbei die Summe aus Zins und Tilgung. Im Laufe der Zeit – also mit zunehmender Tilgung des Darlehens – erhöht sich der Tilgungsanteil. In gleichem Maße nimmt natürlich der Zinsanteil ab, damit die Summe konstant bleiben kann. Diese Darlehensbedingungen bringen für den Kreditnehmer den großen Vorteil mit sich, dass er den eigenen Finanzplan problemlos im Blick haben kann, da sich die Jahres- oder auch Ratenleistung während der Vertragslaufzeit nicht ändert. Die Bedeutung von Annuitätendarlehen ist vor allem im Immobilienfinanzierungsbereich anzusiedeln, während im Privatkreditbereich Darlehen gleichbleibender Tilgungssummen dominieren.

Bagatellkredit

Wenn bei einem Darlehen die Kreditsumme unter 200 Euro liegt, so wird in der Regel von einem Bagatellkredit gesprochen. Der Grenzwert von 200 Euro ist allerdings nicht als allgemeingültig anzusehen, sondern stellt vielmehr eine allgemeine Richtlinie dar. Bagatellkredite haben in der Ratenkredit-Praxis keine größere Bedeutung, sehr wohl jedoch im Bereich des Kontokorrentkredit / Dispositionskredit. Hier ist die Überziehung des Kontos um Klein- und Kleinstbeträge übliche Praxis. Grundsätzlich zu unterscheiden vom Bagatellkredit-Begriff ist der Terminus Kleinkredit. Dieser ist wesentlich weiter gefasst und bezeichnet in vielen Fällen Darlehen von mehreren tausend Euro. Auch hier sind die Darlehensgesamtbeträge nicht verbindlich, sondern stellen allenfalls Gewohnheitsrecht dar.

Barkredit

Wenn von Barkrediten gesprochen wird, so wird die Bedeutung dieses Terminus in vielen Fällen fälschlicherweise auf den Begriff Bargeldkredite reduziert – zu Unrecht, da der Begriff des Bardarlehens wesentlich weiter gefasst ist. Die Verwandtschaft der Terminologien Barkredit und Bargeldkredit ist zwar ohne Zweifel vorhanden, jedoch sind die Begriffe keinesfalls als Synonyme zu betrachten. Barkredite können als Darlehen, Kontokorrent-Kredit oder Diskont-Kredit von einem Geldinstitut vergeben werden. Die Bezeichnung Bargeldkredit hingegen sagt schlicht und einfach nur aus, dass die Auszahlung des Darlehensbetrages in Bargeldform erfolgt (bei einem Bagatellkredit der Regelfall). Diese Variante wird besonders häufig dann in Anspruch genommen, wenn ein Antragsteller über eine negative Schufaauskunft in Verbindung mit bestehenden Lohnpfändungen verfügt. Dann kann mit der Bargeldauszahlung sichergestellt werden, dass der Kreditbetrag seinem gedachten Zweck zugeführt wird.

Beamtenkredit

Während manche Berufsgruppen – hier vor allem Freiberufler und Selbstständige – unter ihrem beruflichen Status bei der Kreditsuche leiden, so haben wiederum andere Berufsgruppen klare Vorteile bei der Beantragung eines Darlehens. Aufgrund ihrer Unkündbarkeit und dem sicheren monatlichen Einkommen, profitieren besonders Beamten am Kreditmarkt und können sich darüber freuen in den Vorzug der Sonderkonditionen des sogenannten Beamtendarlehens kommen zu können. Die Besonderheit des Beamtendarlehens sind seine günstigen Konditionen. Grundsätzlich richtet sich die Höhe der Zinsen zwar auch hier nach dem aktuellen Zinsniveau, jedoch sind die auf Darlehen erhobenen Zinsen auch immer als Risikoentschädigung für einen eventuellen Kreditausfall zu sehen. Genau aus diesem Grund sind Beamtendarlehen günstiger. Im Gegensatz zu vielen anderen Arbeitnehmern, ist das Ausfallrisiko bei verbeamteten Berufstätigen, Akademikern mit Berufserfahrung oder Angestellten des öffentlichen Dienstes deutlich geringer. In aller Regel haben Beamtendarlehen eine recht lange Laufzeit. Aus diesem Grund eignet sich diese Darlehensform vor allem für größere Anschaffungen und eher nicht für spontane Konsumvorhaben. Anzumerken ist dass das Beamtendarlehen namentlich zwar nur auf Angestellte des Bundes abzielt, jedoch können auch andere Berufsgruppen mit sicherem monatlichem Einkommen von dieser Darlehensart profitieren. So sind die meisten Banken bereit, auch Angestellten des öffentlichen Dienstes, Lehrern sowie Akademikern mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung vergleichbare Sonderkonditionen einzuräumen. Die eigentliche Besonderheit des Beamtendarlehens besteht in seiner Koppelung an ein separat abzuschließendes Versicherungs- oder Vorsorgeprodukt. Konkret wird also eine Lebens- oder auch Rentenversicherung beliehen, diese Versicherung dient der Bank als Sicherheit. Die Tilgung des Darlehens erfolgt zum Ende der Laufzeit durch eine Einmalzahlung mittels des aus dem Sparvertrag erzielten Kapitals. Somit muss beim klassischen Beamtenkredit auch keine Tilgung während der Vertragslaufzeit vorgenommen werden. Neben dieser klassischen Form gibt es jedoch auch Kredit-Angebote für Beamten, die eher einem normalen Ratenkredit ähneln bzw. sich meist nur durch Laufzeit und Zinskonditionen von diesem unterscheiden.

Darlehen

Unter dem Begriff Darlehen versteht man einen schuldrechtlichen Vertrag, durch welchen der Darlehensgeber dem Darlehnsnehmer Geld oder anderweitige vertretbare Sachen für eine bestimmte Zeit zum Gebrauch überlässt. Handelt es sich nicht um einen Geldkredit, so wird auch von einem Sachdarlehen gesprochen. Bei Darlehensfälligkeit muss der Nennbetrag der Darlehensschuld zurückgewährt worden sein. Im Regelfall muss neben der Rückgewährung der Darlehensschuld auch eine Entschädigung für die Gebrauchsüberlassung geleistet werden („Kreditzinsen“). Relativ schwierig ist die Abgrenzung der oft synonym verwendeten Begriffe Darlehn und Kredit. In der Praxis hat es sich mittlerweile durchgesetzt, Kredite längerer Laufzeit als Darlehn zu bezeichnen. Für diese Praxis gibt es allerdings keine hinreichende Notwendigkeit.

Dispositionskredit

Beim sog. Dispositionskredit (kurz auch oft als Dispo bezeichnet) handelt es sich um einen Kredit, den die meisten Bankkunden bereits mit der Einrichtung ihres Girokontos gewährt bekommen. Dem Kontoinhaber wird hierdurch die Möglichkeit eröffnet sein laufendes Konto zu überziehen. Der konkrete Betrag bis zu welchem die Bank diese Kontoüberziehung duldet wird in erster Linie von der Bonität des Kontoinhabers bestimmt. Wer über eine entsprechend gute Bonität verfügt, der kann damit rechnen problemlos einen Dispositionskredit von mehreren tausend Euro eingeräumt zu bekommen. In vielen Fällen ist es sogar so dass die Bank von sich aus dem Kunden einen „erweiterten Spielraum“ nahelegt, da sie an den zu zahlenden Zinsen gut verdient. Diese stellen auch gleichzeitig den größten Nachteil der flexiblen Erweiterung des kurzfristigen finanziellen Spielraums dar, sie liegen deutlich über dem Niveau regulärer Ratenkredite. Aus diesem Grunde sollte man möglichst auf die Ausnutzung des eingeräumten Freiraums auf dem Girokonto verzichten.

Endfälliger Kredit

Wesen kennzeichnend für einen Kredit ist in der Regel die Aufnahme eines bestimmten Geldbetrages und die Rückzahlung in Form von Monatsraten, welche sich aus Tilgungs- und Zinsanteil zusammensetzen. Diese monatlichen Raten können konstant sein (Annuitätendarlehen mit im Laufe der Zeit steigendem Tilgungs- und sinkendem Zinsanteil) oder sich auch durch eine feste Tilgungssumme und damit sinkende Zinsbeträge auszeichnen. Es gibt aber auch Kreditvarianten bei denen während der gesamten Vertragslaufzeit überhaupt keine Rückzahlung stattfindet. Diese als endfällig bezeichneten Darlehen werden erst zum Fälligkeitszeitpunkt in einer Summe abgelöst. Hierfür wird zum Beginn der Vertragslaufzeit eine begleitende Sparanlage abgeschlossen, in welche der Kreditnehmer monatlich einen bestimmten Betrag einbezahlt. Kapital-Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen spielen hierbei die dominierende Rolle. Inwieweit ein endfälliger Kredit im Vergleich zum regulären Ratenkredit die günstigere Variante ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. In erster Linie beeinflussen die Laufzeit des Kredits und die Rentabilität der gewählten Spar-Form diese Entscheidung. Die Praxisbedeutung von Tilgungsaussetzungskrediten liegt primär im Bereich von Beamtendarlehen.

Finanzierung

Grundsätzlich bezeichnet dieser Begriff den über einen längeren Zeitraum „gestreckten“ Eigentumserwerb an einem Objekt über eine Darlehensaufnahme. Der Eigentumsübergang erfolgt mit der Bezahlung der letzten Rate, erst dann geht das finanzierte Objekt vollständig in das Eigentum des Kreditnehmers über. Immer mehr klassische Finanzierungsangebote – stellvertretenden seien hier Autofinanzierungen und Leasingverträge genannt – werden in heutiger Zeit auch ohne Schufa Auskunft angeboten. Der Kunde muss zwar im Vergleich zu einem normalen Vertrag unter Einbeziehung der Bonitätsprüfung durch die Schufa gewisse Einschränkungen in Kauf nehmen, jedoch stellen diese Angebote eine äußerst interessante Alternative dar falls bereits ein negativer Schuafeintrag besteht. Wer eine Finanzierung plant sollte aber in jedem Falle einen durchdachten Finanzierungsplan aufstellen. Dieser Plan sollte die aktuellen monatlichen Ausgaben und Einnahmen berücksichtigen und eine Prognostizierung dieser Daten für die Zukunft vornehmen. Bei den zukünftigen Ausgaben integriert werden muss die neue monatliche Belastung, welche aus dem geplanten Kreditvertrag entsteht.

Hypothekenkredit

Hypothekenkredite gehören zu den tragenden Säulen einer Baufinanzierung. Das Fremdkapital, das für den Kauf, den Bau oder die Sanierung einer Immobilie benötigt wird, wird im Rahmen eines langfristigen Darlehens zur Verfügung gestellt. Dabei unterscheiden sich Hypothekenkredite in zwei Varianten, in Verträge mit festem und in Verträge mit variablem Zinssatz. Bei einem Hypothekenkredit mit festem Zinssatz bleibt der vereinbarte Zinssatz über die gesamte Laufzeit des Darlehens konstant. Für den Finanzierungsnehmer ergeben sich daraus die Vorteile, dass keine Zinserhöhungen zu befürchten sind und die Belastungen während der Laufzeit genau kalkuliert werden können. In den meisten Fällen werden jedoch Verträge mit variablem Zinssatz abgeschlossen. Das bedeutet, dass der anfängliche Zinssatz nur für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben wird und die Darlehenskonditionen nach Ablauf der Zinsbindungsfrist neu verhandelt werden. Sinken die Zinsen, wird die Finanzierung günstiger, steigen die Zinsen, verteuert sich die Finanzierung. Die Grundlage für den Zinssatz bildet der Nominalzinssatz und somit der Prozentsatz an Zinsen, den der Finanzierungsnehmer jährlich für die bestehende Restschuld aufbringen muss. Die tatsächlichen Kosten ergeben sich allerdings aus dem effektiven Jahreszins. Dieser Wert ergibt sich aus dem Nominalzins und weiteren Faktoren wie beispielsweise Bearbeitungsgebühren, der Art der Verrechnung von Tilgung und Zinsen oder einem eventuellen Disagio. Zusätzliche Kosten wie etwa Kontoführungsgebühren, Teilauszahlungszuschläge oder Bereitstellungszinsen sind darin jedoch nicht enthalten. Die Absicherung eines Hypothekenkredits erfolgt in aller Regel durch einen entsprechenden Eintrag im Grundbuch, was bedeutet, dass die zur Verfügung gestellte Summe als Grundschuld eingetragen wird. Dadurch erhält der Finanzierungsgeber ein verbrieftes Pfandrecht und kann im schlimmsten Fall eine Zwangsversteigerung einleiten, wenn der Finanzierungsnehmer das Darlehen nicht mehr bedienen kann. Damit jedoch die Rückzahlung weitestgehend sichergestellt ist, führt der Finanzierungsgeber eine entsprechende Prüfung vor der Darlehenszusage durch. Im Rahmen dieser Prüfung werden sowohl die Kreditwürdigkeit des Finanzierungsnehmers als auch die Rückzahlungssicherung durch das Objekt selbst überprüft.

Pfandkredit

Beim Pfandkredit handelt es sich um die älteste Form der Kreditvergabe. Der große Unterschied zu allen anderen Kreditarten besteht darin, dass Sie als Darlehensnehmer beim Pfandkredit kein Schuldverhältnis gegenüber dem Darlehensgeber eingehen. Der Kredit wird gegen Hinterlegung eines Pfandes wie beispielweise Schmuck gewährt, wobei allein das hinterlegte Pfand haftet und nicht der Kreditnehmer. Sie erhalten einen Pfandkredit in einem speziellen Pfandhaus. Hier können Sie Wertgegenstände beleihen, wobei der Mitarbeiter des Pfandhauses zunächst prüft, welchen Wert die betreffenden Gegenstände besitzen und ob sich eine Beleihung überhaupt lohnt. Anschließend bekommen Sie ein Angebot, zu welchem Betrag der Gegenstand beliehen werden kann. Für den Fall, dass Sie mit dem Betrag einverstanden sind, können Sie den Kreditvertrag direkt abschließen. Sie haben danach die Möglichkeit, den hinterlegten Gegenstand durch Rückzahlung des Darlehnsbetrags inkl. der Zinsen und Gebühren wieder auszulösen. Hierfür wird durch das Pfandleihhaus eine Frist gewährt, die in der Regel drei Monate beträgt. Falls Sie das Pfand innerhalb der gesetzten Frist nicht auslösen, wird dieses durch das Leihhaus in einer öffentlichen Auktion versteigert. Der große Vorteil dabei ist die relativ unbürokratische Abwicklung sowie die Möglichkeit den Pfandkredit auch mit einer negativen Bonität zu erhalten. Wohl auch einer der Gründe, warum Pfandhäuser erneut einen Rekordumsatz zu verzeichnen haben. Grundsätzlich lassen sich die unterschiedlichsten Gegenstände beleihen. Besonders geeignet sind transportable Wertgegenstände wie beispielsweise Schmuck oder elektronische Artikel. Hierfür benötigen Sie lediglich einen Reisepass oder Personalausweis. Es ist jedoch auch möglich, zum Beispiel Ihr Fahrzeug zu beleihen. In diesem Fall müssen Sie zusätzlich alle Autoschlüssel sowie die Zulassungsbescheinigung Teil II (ehemaliger Fahrzeugbrief) sowie ein TÜV bzw. AU Bericht hinterlegen. In erster Linie sollten Sie darauf achten, dass Sie sich an einen seriös arbeitenden Pfandleiher wenden. Zu empfehlen sind besonders solche Pfandleihhäuser, welche schon sehr lange am Markt tätig sind. Ein Anzeichen für die Seriosität ist auch die angebotene Beleihungssumme. So sind Summen über 60 Prozent des aktuellen Netto-Marktwertes in jedem Falle unseriös. Dazu kommt, dass für solche Beleihungssummen kein Versicherungsschutz besteht. Für alle anderen Pfandgegenstände gilt die gesetzliche Regelung, dass der Pfandleiher die Gegenstände mindestens mit der doppelten Beleihungssumme gegen Schäden versichern muss. Diese Versicherung sollten Sie sich in jedem Falle auch schriftlich bestätigen lassen. Bei einem Pfandkredit ist ein Zinssatz von mehr als einem Prozent nicht erlaubt. Dazu gelten Vergütungen von über 3,5 als absolut unseriös.

Privatkredit

Eine interessante Alternative zum Darlehensantrag bei einer Bank stellt der sog. Privatkredit dar im Sinne einer Finanzierung von einer Privatperson. Tatsächlich können auch Privatleute Kredite vergeben und damit auf ihr Erspartes teilweise ordentliche Renditen erzielen. Die einzige Bedingung hierbei – wie auch bei den normalen Banken – ist, dass vorher ein gültiger Kreditvertrag zwischen den Parteien geschlossen wird, aus welchem die Konditionen für das Darlehen hervorgehen. Wer sich die Suche nach einem privaten Kreditgeber erleichtern möchte, dem seien die neuen Kredit-Marktplätze nach amerikanischem Vorbild empfohlen, in Deutschland ist der Anbieter Auxmoney als eindeutiger Marktführer anzusehen. Social Lending Portale bringen Angebot und Nachfrage zusammen, der Unterschied besteht darin dass keine Waren vermittelt werden, sondern Darlehensgeschäfte. Als wichtigste Vorteile der Variante „Kredit von Privat“ anzusehen sind die Möglichkeit zur detaillierten Darstellung des Verwendungszwecks und die Anpassung des Zinssatzes an die eigene Ausgangssituation (wie sich leicht nachvollziehen lässt sind die Chancen auf eine erfolgreiche Finanzierung bei einer höheren Rendite für den Kreditgeber entsprechend grösser). Diese Variante ist auch für selbstständige und freiberufliche Interessenten möglich.

Rahmenkredit

Als Dispo-Ersatz durchaus zu empfehlen ist der sog. Rahmenkredit, hier wird dem Kunden – der Namensgebung entsprechend – ein individueller Kreditrahmen bewilligt. Der Kunde kann nun jederzeit einen Kredit bis maximal zum Verfügungsrahmen in Anspruch nehmen und damit kurzfristig anfallende finanzielle Engpässe überbrücken oder ihn schlicht dazu benutzen, auch einmal spontan eine gewünschte Anschaffung zu finanzieren. Selbstverständlich werden nur für den tatsächlich in Anspruch genommenen Betrag und nicht für den gesamten Rahmen Zinsen fällig. Diese sind vergleichbar mit denen eines normalen Ratenkredits und daher – trotz der großen Flexibilität des Darlehens – vergleichsweise günstig.

Ratenkredit

Klassische Ratenkredite sind das übliche Mittel der Wahl für Anschaffungen bis etwa 50.000 Euro. Viele Banken bieten allerdings bereits Kreditsummen von 1000 Euro (und weniger) an und auch Finanzierungen in Kaufhäusern sind eigentlich nichts anderes als Ratenkredite. Wie der Name bereits sagt, wird diese Darlehensform in Form von Ratenzahlungen getilgt. Diese bleiben über die gesamte Laufzeit gleich hoch und beinhalten daher bereits das Zinsaufkommen. Somit bietet diese Finanzierungsform größtmögliche Planungssicherheit. Die Zinsen liegen im Vergleich zu anderen Darlehensvarianten im mittleren Bereich. Der mit der zunehmenden Bedeutung des Mediums Internet oft gebrauchte Terminus Onlinekredit ist als deckungsgleich mit dem Begriff Ratenkredit anzusehen, wesen kennzeichnend ist lediglich die Tatsache, dass der Vertriebsweg Internet / Post eine Antragstellung bei einer Filiale vor Ort ersetzt. Die Konditionen sind hier in der Tat oft günstiger als die alternative Antragstellung bei einer Filialbank.
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